Schlafen Sie gut - trotz Erkältung

Erwischt uns eine Erkältung, ist an eine erholsame Nachtruhe zunächst kaum noch zu denken. Aber warum sind wir trotz Husten und Schnupfen morgens recht fit, während wir uns abends hundeelend fühlen?

Morgens fit und abends k.o.

Wenn wir am Morgen aufwachen und überlegen, ob wir mit der Erkältung ins Büro gehen können, erscheint sie uns meist schon gar nicht mehr so schlimm. Nach acht Stunden am Schreibtisch kommt dann aber oft die Ernüchterung. Unser Kopf fühlt sich heiß an und wir sind völlig erschöpft. Das liegt zum einen daran, dass die Körpertemperatur im Laufe des Tages steigt. Sprich: Morgens haben wir meist kein Fieber, während abends auch bei Erkältungen erhöhte Temperaturen durchaus auftreten können.

Der Körper produziert im Laufe des Tages weniger entzündungshemmende Stoffe. So muss unser Immunsystem stärker gegen die Krankheitserreger ankämpfen.

Erholsam schlafen

Wenn wir dann erschöpft ins Bett fallen und zur Ruhe kommen wollen, finden wir oft keinen Schlaf – weil uns ein Hustenreiz überkommt oder die verstopfte Nase die Atmung blockiert. Hier gibt es einen Trick: Legen Sie sich ein zweites Kissen unter den Kopf und schlafen Sie etwas erhöht. Das sorgt dafür, dass die Nase frei bleibt und Sie weniger

husten müssen. Hilft das nicht, beraten wir Sie gerne zu Hustensäften speziell für die Nachtruhe oder auch zu Nasensprays, die Sie wieder durchatmen lassen.

Wussten Sie schon?

Laut einer Gesundheits-Studie kämpfen 66 % der Berufstätigen in Deutschland im Alter zwischen 35 und 65 Jahren mit Schlafproblemen.