Welcher Erkältungstyp bin ich?

Es erwischt uns alle, die einen häufiger, die anderen seltener – so die übliche Meinung. Mit einem starken Immunsystem jedoch kann man Erkältungen vorbeugen und sich je nach Typ individuell gegen Schnupfen, Husten und Co. wappnen.

Erkältungstyp 1: DIE COUCH-POTATOS

Bewegung ist nicht so ihr Ding, selbst kochen auch nicht. Der Couch Potato lümmelt am liebsten zu Hause auf dem Sofa rum, gerne mit einer Tüte Chips.

Das passiert im Körper: Wenn fehlende Bewegung mit Fertiggerichten und Snacks kombiniert wird, dann schwächelt das Immunsystem. Es fehlen wertvolle Nährstoffe, die als Bausteine für die Abwehrzellen und als Radikalfänger besonders wichtig sind.

Das stärkt: Vitamine und Mineralstoffe stärken das Immunsystem. Nehmen Sie vor allem frisches Obst, Gemüse, Cerealien und Milchprodukte zu sich.

  • Um die Schleimhäute feucht zu halten, sollten mindestens 2 Liter pro Tag getrunken werden.
  • Bewegung an der frischen Luft härtet ab und beugt so Infekten vor.

Zusätzliche Hilfe aus der Apotheke:

Ergänzen Sie Ihre Ernährung mit einem Zink- und Histidin-Depot-Präparat, um Ihr Immunsystem zu stärken. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker beraten.

Erkältungstyp 2: DIE DIÄTLER

Low Carb, GLYX-, Paleo- oder Atkins-Diät: Um abzunehmen, beschäftigt sich der eifrige Diätler permanent mit Ernährungskonzepten.

Das passiert im Körper: Crash-Diäten stressen den ganzen Körper und schwächen das Immunsystem erheblich. Einseitige Diäten reduzieren die Energie und wirken sich ungünstig auf Wärmeproduktion und Stoffwechsel aus.

Das stärkt: Ideal ist eine langfristige Ernährungsumstellung auf eine kalorienreduzierte Vollwertkost mit viel Obst, Gemüse und Salat.

  • Bauen Sie regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag ein. Durch regelmäßigen Sport lernt der Organismus, auf seine eigenen Depots zurückzugreifen und sie abzubauen.

Zusätzliche Hilfe aus der Apotheke:

Ballaststoffmittel können eine Diät unterstützen und eignen sich als Sattmacher. Ergänzen können Sie Ihre Ernährung mit Mineralstoff- oder Vitamin-Präparaten.

Erkältungstyp 3: DIE DYNAMISCHEN

Stress wird verdrängt, Verschnaufpausen sind überflüssig: Der Dynamische ist immer im Höchstleistungsmodus – sowohl im Job als auch privat.

Das passiert im Körper: Stress erhöht die Anfälligkeit für Infekte, weil er die Anzahl der „natürlichen Killerzellen“ im Blut deutlich reduziert und zur vermehrten Ausschüttung von Kortisol führt. Zu intensive Trainingseinheiten begünstigen bei Läufern Infekte der oberen Atemwege.

Das kann helfen: Integrieren Sie Entspannungsphasen fest in Ihren Alltag, beispielsweise mit Yoga oder einem Saunabesuch.

  • Sport ohne Zeit- und Leistungsdruck!
  • Legen Sie Trainingspausen bei den ersten Anzeichen eines Infekts ein. Sport schwächt den Körper zusätzlich und kann ernste Erkrankungen an Nieren, Herzmuskel oder Nervensystem nach sich ziehen.

Zusätzliche Hilfe aus der Apotheke:

Unterstützen Sie Ihre Immunabwehr gezielt mit einem Zink- und Histidin-Depot-Präparat – am besten kurmäßig für etwa sechs Wochen.